Leistungen2018-05-28T15:46:16+00:00

Unsere Leistungen

In unserer Praxis untersuchen und behandeln wir den gesamten Magen-Darm-Trakt: Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Hämorrhoidalkomplex, Leber, Gallenblase, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse. Außerdem gehören Untersuchungen zu bestimmten Stoffwechselkrankheiten zu unserem Leistungsspektrum.

An technischen Untersuchungen bieten wir Ihnen Magen-, Darm- und Enddarmspiegelungen sowie auch Ultraschalluntersuchungen des Bauches an. Wir führen Atemtests zur Helicobacter-Bestimmung und zur Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten durch.

Umfassende Laboruntersuchungen mit den Schwerpunkten Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse runden unser diagnostisches Angebot ab.

Neben der feingeweblichen Diagnostik von Proben aus Magen und Darm können wir auch umfangreichere Eingriffe wie das Entfernen größerer Polypen sowie Mucosaresektionen ambulant durchführen. Hierbei ziehen wir immer das individuelle Risiko in Betracht.

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Unsere Schwerpunkte im Detail

Nach einer ausführlichen Beratung erfolgen die endoskopischen Untersuchungen in der Regel unter einer Sedierung. Das heißt: Wir geben Ihnen eine „Schlafspritze“ in individueller Dosierung, sodass Sie die Untersuchung verschlafen.

Entsprechend der strengen S3-Leitlinie unserer Fachgesellschaft überwacht eine ausgebildete Assistenzkraft intensiv die Sedierung. Auch nach der Untersuchung verbleiben Sie in einem unserer Aufwachräume zur Sicherheit für eine bestimmte Zeit unter Beobachtung.

Nach der Aufwachphase und dem Gespräch mit Ihrem Untersucher sollten Sie sich von jemandem aus unserer Praxis abholen lassen, da am Untersuchungstag die aktive Teilnahme am Straßenverkehr nicht erlaubt ist.

Auf Wunsch können Sie eine Magen- oder Darmspiegelung natürlich auch ohne Sedierung durchführen lassen. Dann ist die Fahrtüchtigkeit selbstverständlich nicht eingeschränkt.

Bei der Darmspiegelung (Koloskopie) kann mithilfe eines biegsamen, steuerbaren Gerätes (Koloskop) der gesamte Dickdarm eingesehen werden. In der Regel gelingt es auch, den untersten Abschnitt des Dünndarms (Ileum, dann Ileo-Koloskopie) zu beurteilen. Im Rahmen der Untersuchung können krankhafte Veränderungen erkannt und gegebenenfalls sofort behandelt beziehungswiese entfernt werden (zum Beispiel Polypen mit der Polypektomie). Wenn es erforderlich ist, können wir auch Gewebeproben mit einer kleinen Zange schmerzfrei entnehmen, um sie später feingeweblich zu begutachten.

In der Regel führen wir nach Absprache mit dem Patienten die Untersuchung gerne mit Sedierung durch. Grundsätzlich ist die Koloskopie auch ohne Sedierung möglich. Sollten Sie dann während der Untersuchung doch Unannehmlichkeiten verspüren, können wir die innerhalb weniger Sekunden wirkende Sedierung immer noch verabreichen.

Um ein sicheres Ergebnis zu gewährleisten, ist vor einer Koloskopie eine vollständige Reinigung des Darmes erforderlich. Genauere Informationen erhalten Sie bei der Terminvereinbarung.

Die Magenspiegelung (Gastroskopie oder besser Ösophago-Gastro-Duodenoskopie) ist eine Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mithilfe eines biegsamen optischen Gerätes (Gastroskop). Das ca. 9 mm dünne Gastroskop wird durch die Mundhöhle in die Speiseröhre, zum Magen und zuletzt in den Zwölffingerdarm (oberster Abschnitt des Dünndarms) vorgeführt. Dabei können wir krankhafte Veränderungen im Bereich dieser Organe feststellen und – falls erforderlich – auch therapeutische Maßnahmen ergreifen. Im Rahmen der Untersuchung können wir ebenfalls Gewebeproben mit einer kleinen Biopsiezange entnehmen; zum Beispiel zur feingeweblichen Begutachtung oder zur Untersuchung auf Helicobacter pylori.

Am Untersuchungstag sollten Sie mindestens 4 Stunden zuvor keine feste oder flüssige Nahrung zu sich genommen haben.

Auf Wunsch verabreichen wir Ihnen vor der Gastroskopie gerne eine Sedierung. Die Untersuchung kann aber auch nur mit einer örtlichen Betäubung der Rachenschleimhaut erfolgen, wodurch die Fahrtüchtigkeit nicht eingeschränkt wird.

Wir führen endoskopische Behandlungen von gutartigen und bösartigen Veränderungen am oberen und unteren Verdauungstrakt durch. Dazu gehören

  • Polypektomie (endoskopisches Abtragen von Polypen im Magen-Darmtrakt)
  • Bougierung/Dilatation (das Dehnen von Engstellungen bei gutartigen und bösartigen Prozessen)
  • Argon-Plasma-Koagulation (Stillung von akuten oder chronischen Blutungen im Verdauungstrakt, Gerinnung von Polypen, Gefäßneubildung oder Tumoranteilen)
  • Behandlung von Enddarmleiden (Hämorrhoiden-Ligatur, Analfissuren; nur im Rahmen der Koloskopie)

Die Sonografie – umgangssprachlich Ultraschalluntersuchung genannt – stellt die Bauchorgane sehr gut dar. Mit ihr können wir Befunde wie zum Beispiel Gallensteine eindeutig diagnostizieren.

Die Sonografie birgt keinerlei Risiken.

Die im Magen-Darm-Trakt vorhandenen Bakterien spalten Substanzen, wodurch Abbauprodukte entstehen, die in den Blutkreislauf gelangen und dann über die Lunge ausgeschieden werden. Durch einen Atemtest können wir einige dieser Stoffe nachweisen und dadurch Funktionsstörungen des Magens und Darms erkennen.

Folgende Atemtests führen wir durch

  • C13 Harnstofftest (zum Nachweis von Helicobacter pylori)
  • Laktose-H₂-Exhalationstest (zum Nachweis einer Laktoseintoleranz)
  • Fruktose- H₂-Exhalationstest (zum Nachweis einer Fruchtzuckerunverträglichkeit)
  • Glucose-H₂-Exhalationstest (zum Nachweis einer bakteriellen Fehlbesiedlung)
  • Laktulose-H₂-Exhalationstest (zur Bestimmung der orocecale Transitzeit)